Fallbeispiel – Hagelschlag Sommer 2019 – wie weiter?

Algicin – die Lösung nach Hagelschlag

Der Schaden in der Kultur ist nach Hagelschlag oft nur teilweise erkennbar.

Neben den mehr oder weniger starken Verletzungen auf den Blättern und Früchten sind oft auch offene Wunden an den Ästen sichtbar.

Unsichtbar ist das Stresshormon Ethylen, das von der Pflanze gebildet wird.

Durch die Ethylenbildung werden angeschlagene Blätter/ Früchte abgeworfen.

Durch die offenen Wunden dringen Bakterien ein, worauf die Pflanze nochmals eine Stresssituation zu bewältigen hat.

Das Resultat ist meist ein Wachstumsstillstand, Blattfall und sehr oft ein schwer korrigierbarer Bakterienbefall.

Algicin ist ein Mehrkomponenten- Braunalgendünger mit katalytisch wirkenden Spurenelementen.

  • Braunalgen enthalten viele Aufbausteine die die Pflanze zur Regeneration dringend braucht
  • Rindenextrakt verstärkt das Signal der Pflanze: „Achtung Infektionsgefahr!“ Die Pflanze reagiert innert kurzer Zeit mit eigenen Abwehrstoffen (bakterizide, virizide und fungizide Eiweissmoleküle)
  • Silizium stärkt die Pflanze, wird in die Zellwand eingebaut (Reparaturset!)
  • Mikroelemente bauen das Stresshormon direkt auf katalytische Weise ab –   Stresssymptome bleiben aus!
  • Diese exakt aufeinander abgestimmte Formel gibt der Pflanze die notwendigen Informationen und Aufbaustoffe um den Stress nach Hagelschlag ohne grossen Folgeschaden zu bewältigen.

Offene Wunden werden in kürzester Zeit geschlossen und vernarben ohne gefürchtete Bakterien- und, oder Pilzschäden.

Deshalb: Algicin, 1 Liter/ha so rasch wie möglich nach Hagelschlag applizieren

Fallbeispiel – Hagelschlag 19. August 2019 – Beeren bei Farbumschlag

Hier stellte sich zusätzlich zu obiger Problematik noch die KEF Situation: Um hier die angeschlagenen Beeren vor KEF zu schützen muss der pH unbedingt in den basischen Bereich verschoben werden. Es empfiehlt sich die entsprechenden Massnahmen mit Obiger zu kombinieren.